Bienen Monatsbetrachtung im Januar, mit freundlicher Genehmigung von Imkermeister Jürgen Binder

Der Bien ist ein Organismus – Imkern im Angepassten Brutraum

Von Imkermeister Jürgen Binder, 74523 Schwäbisch Hall, Deutschland

Monatsbetrachtung im Januar. Liebe Imkerfreunde im hohen Norden, wir werden dieses Jahr imkerlich in Form der Monatsbetrachtungen miteinander verbringen, miteinander diskutieren, Phänomene beobachten und heute verbreitete „wissenschaftliche Anschauungen“ über die Bienenhaltung auf den Prüfstand stellen. Und ich freue mich darauf.

Meine Monatsbetrachtungen werden sich in Form und Inhalt von den Monatsbetrachtungen der letzten Jahre unterscheiden.

Meine Ausführungen sind im Prinzip für alle Masse in Magazinbeuten umsetzbar. Ich zeige Ihnen, wie ich den von Imkermeister Hans Beer propagierten Angepassten Brutraum ganzjährig umsetze. Seit ich diese Betriebsweise praktiziere habe ich gesündere Völker und bessere Honigernten. Ich möchte Sie an diesem imkerlichen Erfolg teilhaben lassen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Hans Beer herzlich bedanken. Die in Norddeutschland weit verbreitete DN Styroporbeute hat Eigenheiten, die sich im Detail natürlich schon von Zander oder Dadant unterscheidet – das sind die beiden Masse, mit denen ich Erfahrung habe. Aber die grundsätzlichen imkerlichen Fragen – und vor allem die ganzjährige Anpassung des Brutraumes – sind mit allen Beutenmassen gleich und mehr oder weniger bequem realisierbar. Sie werden am Ende dieses Bienenjahrs einen viel klareren Blick auf die Beutenfrage werfen können.

Persönliches

Monatsbetrachtung im Januar

Imkermeister Jürgen Binder

Mein Name ist Jürgen Binder, ich imkere seit etwa 20 Jahren, habe in Baden Württemberg eine Imkerlehre absolviert (Deutsch Normal in Holzbeuten) bin Imkermeister und führe einen Imkereibetrieb mit 100 bis 200 Völkern. Neben meiner Imkerei gebe ich seit einigen Jahren Lehrgänge und habe vor drei Jahren mit Gleichgesinnten die Prof. Ludwig Armbruster Imkerschule gegründet.

In vielen Wochenendlehrgängen im ganzen deutschsprachigen Raum sprechen wir über die Bedürfnisse des Bien, an seine Behausung, günstige betriebliche Eingriffe und alle Fragen, die für die imkerliche Praxis relevant sind. Die Kurse sind für Anfänger, Fortgeschrittene, Hobbyimker und erwerbsorientierte Imker. Neben diesen Wochenendlehrgängen gibt es auch einen Profilehrgang, in dem über ein Jahr hinweg intensiv imkerliches Wissen vermittelt wird. Ausserdem veranstalte ich Imker-Studienreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sie finden alle diese Aktivitäten auf der Webseite der Prof. Ludwig Armbruster Imkerschule.

Prof. Ludwig Armbruster

Prof. Ludwig Armbruster

Bevor ich meine Imkerausbildung begonnen hatte studierte ich Musikwissenschaft und Pädagogik. Während meines Studiums schon war mir das Engagement gegen die zunehmende Umwelt- und Luftverschmutzung und die Vergiftung unserer Böden mit Pflanzengiften ein immer größeres Anliegen geworden. Unsere Böden und unser Wasser sind die Grundlage für unser Leben schlechthin. Die Entwicklung der Kulturen und Zivilisationen hängt unmittelbar mit der Fähigkeit der Menschen zusammen, Lebensmittel in ausreichender und guter Qualität zu erzeugen. Auch wenn in unserer globalisierten Welt die individuelle Notwendigkeit nach einem Stück eigenen Land verschwunden ist und wir in den wohlhabenden Ländern uns auch dann Lebensmittel werden kaufen können, wenn sie knapp und teuer sein werden, so bleibt doch die Erzeugung von Feldfrüchten weltweit die Grundlage unseres Lebens.

Unsere Bienen sind das verbindende Glied des ökologischen Netzwerkes

Und unsere Bienen sind mitten drin in diesem ökologischen Netzwerk. Unsere Bienen sind das verbindende Glied in unserer Nahrungskette. Unsere Bienen fliegen heute auf das eine Feld, morgen auf das andere; sie überwinden Flurstücksgrenzen und befliegen die Äcker zerstrittener Bauern und Nachbarn gleichermassen, sie befliegen Ökoflächen und konventionell bewirtschaftete Flächen, und wenn es Pflanzen sind, die auf eine Insektenbestäubung angewiesen sind, dann bringen sie beiden Früchte und uns den Honig. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Biene 20 oder 40 Prozent der weltweiten Kulturfrüchte bestäubt. Dieser Streit entflammt, sobald die Biene ins politische Fadenkreuz gerät. Ist sie nun wichtig für die Landwirtschaft, die Biene? Und wie wichtig ist sie? Das sind alles politikgesteuerte Diskussionen, die zur Beruhigung der Öffentlichkeit mit wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Studien untermauert werden. Meist sind es industriefinanzierte Studien, in denen die Unschädlichkeit von Insektiziden für unsere Bienen „nachgewiesen“ werden. Diese haben nur ein Ziel: sie vernebeln den gesunden Menschenverstand und entwerten die Praxiserfahrung tausender von Imkern, Ornithologen, Insektenkundlern und Naturschützern: Die rote Liste der ganz oder fast ausgerotteten Pflanzen und Tiere wird immer länger. Das ist eine Tatsache. Und das müssen wir stoppen.

Der Markt der Möglichkeiten ist für Anfänger undurchschaubar

Gut eingewintertes Volk auf DN.

Die Biene braucht eine gesunde Landoberfläche. Und die Landwirtschaft ist mit ihren Herbiziden und Pestiziden auf den Kulturflächen die grösste Bedrohung für unsere Bienen und die anderen Insekten und Vögel, die in ihrer Gesamtheit für ein intaktes Ökosystem notwendig sind. Deshalb sehen wir uns auch der abstrusen Situation konfrontiert, dass Stadthonig insgesamt weniger Rückstände hat, als Honig vom Land. Liebe Imkerfreunde, das zeigt wie schlimm die Situation für unsere Bienen heute bereits ist, und das ist ein absolutes Alarmsignal. Freilich hat die öffentliche Diskussion über das Bienensterben viel Interesse in der Bevölkerung für die Bienen geweckt. Nicht zuletzt deshalb entscheiden sich viele Menschen, Bienen zu halten, vor allem auch Städter. Das ist im Prinzip zu begrüssen, denn von irgendwoher muss ja der Imkernachwuchs kommen. Wenn sie jetzt nur auch noch gut betreut werden würden und nicht von Jungscharlatanen mit Ökoversprechungen in die Irre geleitet werden würden. Der eine propagiert den alten Krainer Lagerstock, in dem die Bienen auf ihrem Naturwabenbau nicht ordentlich betreut werden können, dann schliesslich verhungern oder an der Varroa eingehen – Hauptsache sie schwärmen! Der andere meint, mit Balkonkästen die Stadtbienen zu retten und degradiert alle anderen imkerlichen Methoden für „konventionell und unökologisch“, da sie auf Honigertrag und nicht auf eine „Bienenförderung“ ausgelegt sind. So etwas kann nur ein imkerlicher Laie behaupten, der sich gar nicht bewusst ist, was er da für einen Unfug daherredet. Die Honigleistung eines Bienenvolkes ist der wichtigste Indikator für ein gesundes Bienenvolk, das sich in seiner Behausung wohl fühlt und das bienenfreundlich und kompetent betreut wird!

Was muss sich ändern?

Warum haben sich solche Initiativen entwickelt? Hier muss uns klar sein: solange Imkerverbände mit kleinkarierter Vereinsstreiterei und Rassekriegen beschäftigt sind werden sich junge, akademisch gebildete, an der Imkerei interessierte von diesen abwenden. Die Haltung: „Das haben wir schon immer so gemacht“ muss der Vergangenheit angehören. Wir müssen wissen was wir tun, Freude mit unseren Bienen haben aber auch Erfolge vorweisen können.  Wie sagt schon Otto Rehhagel: „Wichtig ist, was auf dem Platz geschieht“. Aber auch die Politik des Deutschen Imkerbundes muss hinterfragt werden. Wurde genug für die Anfängerschulung getan? Sind die für Imkernachwuchs zuständigen überhaupt geeignet für diese Aufgabe? Wie ist der Internetauftritt überhaupt, die Präsenz und Erreichbarkeit? Gibt es klare Antworten für das ökologisch interessierte Publikum? Sind die Verantwortlichen ihren politischen Aufgaben überhaupt gewachsen? Gibt es eine Abteilung Öffentlichkeitsarbeit mit einem gewieften, professionellen Pressesprecher? Mittel dafür sind doch genug vorhanden. So hat der Deutsche Imkerbund bis zum heutigen Tag zum Beispiel keine Facebook Seite. Wie will man denn die zukünftigen Imker überhaupt erreichen, wenn man nicht in den von ihnen genutzten Medien präsent ist und ihre Sprache spricht?

Hier spricht der Praktiker

Liebe Imkerfreunde, ich bin Praktiker. Die Ausführungen, die ich hier ein Jahr lang der Monatsbetrachtung im Januar veröffentliche, beziehen sich auf unsere klimatischen Verhältnisse. Jeder Imker, egal welcher Grösse, kann sie umsetzen. In anderen klimatischen Verhältnissen wird man zu anderen Betriebsweisen kommen, vor allem, wenn man auch noch andere Bienenprodukte, und nicht nur Honig gewinnen möchte.

Ich werde Ihnen keine sogenannten „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ zu vermitteln suchen, sondern über meine Erfahrungen und die Wirklichkeit, wie ich sie beobachte, sprechen. Dabei werde ich nicht immer alles beweisen können oder wollen. Manches müssen Sie einfach erst einmal ausprobieren. Leider kann ich Ihnen aber eines nicht ersparen: Sie werden in meinen Monatsbetrachtung im Januar vieles finden, was den Aussagen meiner Vorgänger widerspricht, ja geradezu diametral gegenübersteht. Dies wird sicher viele Fragen aufwerfen und Diskussionen in Gang setzen.

Täglich im Kontakt bleiben: Imkerblog der Armbruster Imkerschule

Um dieses Fachgespräch zu intensivieren habe ich einen Blog auf der Webseite der Armbruster Imkerschule eröffnet. Hier können Sie während des ganzen Jahres Diskussionsbeiträge veröffentlichen. Ich werde so schnell wie möglich antworten und mich Ihren Detailfragen, die den Rahmen dieser Monatsbetrachtungen sprengen würden, stellen. Auf der Webseite der Armbruster Imkerschule finden Sie auch eine Waage. Diese steht in der Nähe von Itzehoe. Ich werde die Bewegungen, die auf der Waage angezeigt werden, jeden 1. und 15. eines Monats analysieren und kommentieren. Mein Imkerfreund Olaf wird Volk und Wage betreuen, wofür ich mich jetzt schon mal bedanken möchte.

Was ist mit der Monatsbetrachtung im Januar zu tun?

Was im Oktober oder November nicht getan wurde, muss jetzt nachgeholt werden. Der alte Imkerspruch: „Das Bienenjahr beginnt beim Einwintern“ spiegelt sich leider nicht in den im jetzt beginnenden Monatsbetrachtung im Januar wieder. Wir müssen also einsteigen, wo wir jetzt sind.

Daher springen wir jetzt gleich ins kalte Wasser indem ich Ihnen sage: Das Bienenvolk will warm und eng sitzend überwintern. Wie? Warm überwintern? Ja meine lieben Imkerfreunde. Wie ist man denn zu der Auffassung gekommen, dass das Bienenvolk kalt überwintern soll? „Die Traube wärmt nur sich selbst“. Richtig, das sagt schon Ferdinand Gerstung. Doch sobald die Tage wieder länger werden, und das ist nach Weihnachten, kann das Bienenvolk wieder anfangen zu brüten. Auslöser für die beginnende Brut ist die Zunahme der Tageslichtlänge. Natürlich spielt die Aussentemperatur auch eine Rolle. Sobald das Bienenvolk
in Brut geht, muss die Wabe an den Stellen, an denen die Brutzellen sind, auf 35 Grad Celsius erwärmt werden. Die Traube sitzt zwar immer noch eng, aber es geht Wärme nach oben und zur Seite ab. Wenn jetzt durch den offenen Boden durch eine ständige Luftbewegung Kälte an die Unterseite der Traube herandringt, dann entzieht dies dem Bien Energie, die er mit einem höheren Eigenenergieverbrauch kompensieren muss. Wie kam es aber zum offenen Boden? Diese Frage beantwortet bereits Josef Bretschko in seinem 1985 erschienenen Buch „Naturgemässe Bienenzucht“ (6. Auflage): „Durch die spontane Invasion der Varroamilbe (…) wurde das Bienenvolk zur Nebensache, alles konzentrierte sich auf den Parasiten. Mittlerweile könnte man eine ganze Bibliothek mit widerspruchsgeladener Literatur finden. Ich wandte mich dem Bienenvolk zu, überprüfte festgefahrene Arbeitsmethoden und versuchte mehr Einblick in die angeborenen Entwicklungsabläufe zu gewinnen. Die durch die Varroamilbe verursachten Verluste machten Betreuungsfehler transparent“. Mit der Notwendigkeit der Varroakontrolle im Herbst wurde der offene Gitterboden zum Standard. Also lässt man offen, im Frühwinter vor allem, weil man glaubt, dass das Bienenvolk dadurch besser aus der Brut geht. Dies ist jedoch nicht relevant. Normalerweise sind die Völker im November oder in der ersten Dezemberhälfte aus der Brut. Eine Behandlung an oder nach Weihnachten ist in den meisten Fällen viel zu spät. Zögern Sie also nicht, im November bei einigen Völkern reinzuschauen. Und dann behandeln Sie. Ich behandle normalerweise zwei Mal im Abstand von einigen Tagen, jeweils 25 ml Oxalsäuredihydrat, und zwar durch Träufeln in die Wabengassen. Die Flüssigkeit muss mit den Bienen in Berührung kommen, die Bienen nehmen Qxalsäure nicht auf, auch nicht, wenn Zucker in der Lösung ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Volk bereits in der Traube sitzt oder nicht. Die Flüssigkeit muss sich in der Traube verteilen und wirkt als Kontaktgift. Diese Verteilung funktioniert geradezu besser, wenn das Volk etwas in Bewegung ist. Die Verdampfung von Oxalsäure hat sich in den letzten Jahren, da wo sie als Behandlungselement empfohlen wird, allerdings als wirksamer erwiesen, als das Träufeln.

Die Wärme ist das Lebenselement des Bien

verschimmelte Wabe

Soweit darf es nicht kommen

Sobald nun also das Brutgeschäft beginnt, leistet das Bienenvolk Schwerstarbeit. Die in Norddeutschland verbreitete Segeberger Styroporbeute hat den Vorteil, gut isoliert zu sein. Um diesen Vorteil ganz auszuschöpfen müsste das Bienenvolk einräumig ausgewintert werden. Aller Erfahrung nach passen die Bienen in eine Zarge, mehr noch, sie benötigen gar nicht alle Waben. Daher kommen alle Waben, die nichtbenötigt werden, heraus aus der Beute.

Nicht benötigt werden alle Waben, auf denen keine Bienen sitzen. Sie haben keine Funktion. Diese funktionslosen Waben – vor allem, wenn sie bis an die Aussenwand gerückt sind – verschimmeln ohnehin. Meistens ist darauf auch noch Pollen. Soweit darf es gar nicht erst kommen, solche Waben müssen
bereits im November aus dem Volk entfernt werden.

Thermoschied im Dadant

Links und rechts vom Volk ein Thermoschied

In den Monatsbetrachtung im Januar soll das Bienenvolk auf einem möglichst kompakten Raum überwintern. So verhindert man ein Verschimmeln von Randwaben, einen Futterabriss (der vor allem im Warmbau auftreten kann), freie Flächen in denen Pollen im Übermaß abgelagert werden können und unnötige Energieverluste während des ganzen Winters. Wir werden im Februar auf diese Fragen zu sprechen kommen. Das Bild zeigt die Anpassung des „Lebensraumes“ während der Überwinterung, jeweils der Volksstärke entsprechend. Ich habe in diesem Jahr über 1000 Fotos bei meinen Deutsch Normal Probevölkern gemacht, um für diese Monatsbetrachtungen auch Fotos mit der Segeberger Beute zu haben. Leider ist mir im November das Handy mit allen Fotos verlorengegangen. Daher müssen wir auf Bilder mit Zander oder Dadant zurückgreifen. Aber im Prinzip sehen die Völker recht ähnlich auch auf Deutsch Normal aus. Sie können das sicher auf Ihre Beute übertragen.

Isoliertes Trennschied

Isoliertes Trennschied

Um den Raum anzupassen verwenden wir ein Trennschied. Dieses Trennschied hat exakt die Außenmaße eines Rähmchens. Dies ist nötig, damit die Bienen auf allen vier Seiten das Trennschied überwinden können. Wir werden im Februar über den Futterverbrauch der Bienenvölker sprechen. Das Überwinden des Schiedes ist vor allem im März und April wichtig. Als Schied kann man ein Rähmchen benutzen, auf das beidseitig ein dünnes
Sperrholz getackert wird. Etwas besser ist aber ein Sperrholz (8mm), da dies in einer engen Beute nicht so viel Platz wegnimmt.

Meine Schiede sind seit einiger Zeit alle isoliert. Ich verwende eine Thermofolie (Kombination aus Luftpolster und reflektierender Aluschicht), um den Wärmeverlust auf beiden Seiten der äußeren Wabenflächen zu minimieren. Sie können aber auch andere gut isolierende Materialien verwenden. Der seitliche Wärmeschutz ist vor allem in Holzbeuten wichtig.

Themen im Februar

  • Futterverbrauch eines Bienenvolkes im Winter und beim Auswintern im Frühjahr
  • Anpassung des Brutraumes und Aspekte bei der Erweiterung
  • Brutkurve beeinflussen: Reizfütterung richtiggemacht

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